Heute ist er nun angekommen: mein vorgestern Abend bei Amazon für 61,45€ bestellter Fotorucksack Lowepro Flipside 300 schwarz.
Der Flipside 300 soll meinen Lowepro Fastpack 200 rot ablösen.Zwei Dinge haben mich zu dieser Neuanschaffung bewogen: 1. die komfortablere Möglichkeit, die Kamera und/oder Zubehör ohne Absetzen des Rucksackes zu entnehmen und 2. die höhere Sicherheit, da bei dem Flipside der Zugriff auf die transportierten Gegenstände von der Rückenseite des Rucksacks aus erfolgt. Somit ist eine heimliche Entnahme, z.B. im innerstädtisches Gedränge, weitergehend ausgeschlossen (Ausnahme: Aufschneiden des Rucksackes). Eine einfache Entnahme der Ausrüstung ist übrigens auch mit den Lowepro Slingshot möglich. Dieser Rucksack besitzt einen diagonal über den Rücken verlaufenen Tragegurt. Hierdurch ist es möglich, den Rucksack ohne Absetzen vor den Bauch zu drehen und die Ausrüstung zu entnehmen.
Obwohl der Flipside 300 (Äußere Abmessungen: 25,8 x 17,4 x 44,5 cm BxTxH) deutlich kleiner als mein Fastpack 200 (Äußere Abmessungen: 31,5 x 20,5 x 46 cm BxTxH) ist, habe ich dennoch keinerlei Probleme, alle meine Ausrüstungsgegenstände unterzubringen. Durch die flexible Inneneinteilung lässt sich die Aufteilung optimal an die vorhandene Ausrüstung anpassen. Das Flipside 300 hat die Innenmaße 23 x 13,8 x 40,5 cm (BxTxH).
Allerdings fehlt dem Flipside das große Fach für persönliche Dinge, welches der Fastpack besitzt. In diesem Fach kann man durchaus mal ein Pullover oder eine dünne Jacke unterbringen. Das Fehlen dieses Faches kann ich aber verschmerzen.
An der einen Seite des Flipside-Rucksacks befindet sich eine kleine Tasche. Hier gibt es zwei Fächer für Speicherkarten (CF-Karte mit Kunststoffhülle passen problemlos hinein). Weiterhin lässt sich hier auch ein Schlüssel oder ein Handy unterbringen.
Auf der anderen Seite befindet sich eine praktische Netztasche für eine 0,5 Liter Getränkeflasche.
Praktisch ist auch die Stativhalterung am Rucksack. Hier kann man ein nicht allzu schweres Dreibeinstativ oder ein Monopod befestigen. Bei Nichtgebrauch verschwindet die untere Befestigung in einer kleinen eingelassenen Tasche mit Klettverschluss.
Auf der Oberseite des Flipside befindet sich ein stabiler Tragegriff mit dem der Rucksack gut zu tragen ist.
“Tragen” ist übrigens ein gutes Stichwort. Durch die gut gepolsterten Schulterriemen und die ebenfalls gut gepolsterte Rückenseite kann der Flipside, auch bei einer schwereren Ausrüstung, komfortabel auf dem Rücken getragen werden. Einziger Kritikpunkt ist der Hüftgurt. Dieser könnte ein wenig gepolstert sein.
Wie erfolgt nun die Entnahme der Ausrüstung, wenn der Rucksack normal auf dem Rücken getragen wird? Das Prinzip finde ich einfach und genial. Man schlüpft einfach aus den Schulterriemen und dreht den Rucksack vor den Bauch. Er hängt nun wie ein Bauchladen vor dem Bauch und die Ausrüstung ist problemlos zugänglich ohne den Rucksack oder Ausrüstungsgegenstände auf dem Boden ablegen zu müssen. Danach dreht man den Rucksack einfach wieder nach hinten und zieht die Schulterriemen wieder über die Schultern.
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