Heute war ich dann noch mal mit meinem Neutraldichtefilter (oder auch Graufilter) unterwegs. Diesmal allerdings nicht, um Personen verschwinden zu lassen, sondernum fließendes Wasser zu fotografieren.
Nachdem ich allerdings den ganzen Vormittag (da schien wenigstens noch die Sonne) im Bett vertrödelt habe, blieb mir nachmittags nur ein kurzer Zeitraum zwischen zwei Regenschauern, um ein paar Fotos zu machen. Immerhin habe ich trotzdem noch zwei unterschiedliche Lokations aufgesucht: 1. die Farchauer Mühle (Google Maps) und 2. die Mühle am Lübecker Mühlenteich (Google Maps).
Dies ist u.a. dabei herausgekommen:

Farchauer Mühle (13s bei f8,0)

Mühle am Lübecker Mühlenteich (30s bei f6,3)
Kurz etwas zur Aufnahmetechnik. Bei den langen Belichtungszeiten ist natürlich ein Stativ Pflicht.
- Kamera auf dem Stativ befestigen.
- Weißabgleich voreinstellen (z.B. Sonne oder Schatten).
- Kamera auf Blendenvorwahl (bei Nikon Programm A) einstellen und gewünschte Blende wählen.
- Belichtung und Schärfe ohne Graufilter messen.
- Autofokus abschalten.
- Kamera in den manuellen Modus stellen.
- Blende bleibt wie vorher.
- Die eben gemessene Belichtungszeit 10x verdoppeln (da mein Graufilter 10 Blendenstufen schluckt).
- Kamera mittels Fernauslöser auslösen.
Das war es schon.
In der Farchauer Mühle kann man übrigens ganz lecker essen (insbesondere sehr guten Fisch). Ausserdem gibt es dort ein Hotel. Von dort kann man auch eine tolle Wanderung rund um den Küchensee beginnen (mit Bademöglichkeit). Die Strecke beträgt ca. 8km.
In der Mühle am Lübecker Mühlenteich befindet sich auch ein Restaurant. Allerdings kann ich dazu nichts sagen, da ich noch nie dort gewesen bin.