Autocross

Am 15./16. Oktober fand auf dem Grambeker Heidering der 11. Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft sowie der 6. Lauf zum Int. Deutschland Cup statt.

Da meine Lebensabschnittsgefährtin :-) an diesem Wochenende für die Schule lernen wollte, habe mich am Sonntagvormittag bei schönstem Sonnenschein alleine auf gemacht, um mich die Rennen auf dem Grambeker Heidering anzuschauen und ein paar Fotos zu machen. Ok, entstanden sind dann 425 Fotos von denen ich eine kleine Auswahl auf Flickr zeige (Link).

Der Tag dort hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hätte gerne die Möglichkeit gehabt, wie einige andere Fotografen, Fotos aus dem Infield ohne Absperrzäune und vor allem aus viel kürzer Entfernung zu machen. Da dies nicht möglich war, musste dann mein Nikon 70-300mm herhalten, um “näher” an das Geschehen zu kommen.

Die Rennen waren spannend, es wurde um jeden Zentimeter gekämpft und die Atmosphäre ist super gewesen. Ausserdem gab es leckere Dinge (Bratwurst, Steaks, Kuchen etc.) zu zivilen Preisen.

Ich bin mir sicher, dass ich im nächsten Jahr wieder zu einem Rennen auf den Grambeker Heidering gehen werde.

M&Ms

Vor kurzem postete eine Facebook-Freundin (Danke Maja!) einen Link mit einem interessantem Foto. Dieses Foto versuchte ich nun heute Abend mal nachzumachen.

Die Herausforderung war M&Ms (diese farbigen, mit Schokolade überzogenen Erdnüsse) unter einer Glasplatte, auf die Wasser getröpfelt wurde, zu fotografieren, so dass die Wassertropfen wie kleine Lupen wirken.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier ist das Ergebnis:

M&Ms

Hierbei gab es insbesondere zwei große Schwierigkeiten zu bewältigen:

  1. Die Wassertropfen mussten sehr klein sein, damit der gewünschte Effekt eintritt. Mit großen Tropfen funktioniert es nicht.
  2. Um so mehr ich experimentierte und um so länger das Shooting dauerte, fiel es mir schwerer und schwerer, noch ein paar M&Ms übrig zu lassen und nicht alle aufzuessen.

So habe ich das Set aufgebaut:

  • Glasplatte (ein Boden aus meiner Vitrine) ca. 30cm über dem Boden mit Hilfe

    Setaufbau

    zweier Kartons platziert.

  • Darunter auf einem weissen Blatt Papier die M&Ms.
  • Entfesselter Blitz von der Seite.
  • Die Wassertropfen auf der Glasplatte habe ich mit einem kleinen Kunststoffhalm “produziert”.
  • Kamera mittels Stativ über der Glasplatte positioniert.
  • Schärfe manuell auf die Tropfen und nicht auf die darunter liegenden M&Ms gesetzt.

Das war es schon. Ich finde das Bild ganz lustig. Und ihr?

Mohnblümchen

Gestern sind wir auf dem Weg zum Geburtstag meines Schwiegervaters in spe an einem riesigen Feld mit Mohn- und Kornblumen vorbei gekommen. Da ich meine Kamera mit hatte, habe ich natürlich auf die Schnelle auch ein paar Fotos gemacht.

Ich fand das Feld wirklich beeindruckend.

Möllner Kurpark

Möllner Kurpark

Möllner Kurpark

Bei strahlendem Sonnenschein machte ich mich vorgestern auf, um mal zu schauen, wie weit denn die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Möllner Kurparks fortgeschritten sind.

Die offizielle Eröffnung findet übrigens am 8. Juli statt aber auch zwei Wochen vorher (nämlich am 24. Juni) geht dort richtig die Party ab. Auf dem angrenzenden Kurparkplatz findet ein Open-Air-Konzert mit der Michael Wendler sowie der Band “Atomic Playboys” statt. Karten für diese Veranstaltung gibt es u.a. im Vorverkauf bei Euronics XXL in Mölln oder natürlich an der Abendkasse.

Hier nun ein paar Impressionen aus dem -fast fertig umgestalteten- Kurpark:

Fotoworkshop

Gestern habe ich mit Anja an einem Fotoworkshop zum Thema ”Nachtfotografie im Hamburger Hafen” teilgenommen. Durchgeführt wurde der Workshop von Patrick von neunzehn72.de.

Getroffen haben wir uns rund eine Stunde vor Beginn der sogenannten “Blauen Stunde” an der Nordseite des Alten Elbtunnels in Hamburg. Zuerst marschierten wir dann durch den Elbtunnel auf die andere Elbseite, wo uns Patrick, nach einer kurzen Vorstellungsrunde,  ca. eine Stunde lang sehr anschaulich die nötige Theorie vermittelte. Continue reading

Voigtländer Vito CLR

Da das Wetter heute bei uns im Norden mal wieder nicht so gut war und ich auch keine Lust hatte, den verkaufsoffenen Sonntag in Lübeck zu besuchen, habe ich mich in die Kammer verzogen und ein paar Fotos von meiner Voigtländer Cito CLR gemacht.

Voigtländer Vito CLR

Die Voigtländer Vito CLR wurde von 1961 bis 1967 produziert. Der damaliger Verkaufspreis betrug 399,00 DM. Hier noch ein paar technische Daten zur Kamera:

  • Color-Skopar 1:2,8/50mm
  • Pronto-LK-Verschluss mit 1/15 – 1/500sec + B
  • gekuppelter  Nachführbelichtungsmesser mit Einspiegelung in den Sucher
  • Kristall-Leichtrahmen-Sucher 1:1
  • Auslösetaste an der Kameravorderseite
  • Tiefenschärfeskala
  • Schnellaufzug
  • Doppelbelichtungssperre
  • Blitzbuchse
  • 32mm Filtergewinde

Die Kamera war ein Geschenk eines Arbeitskollegen. Nochmals vielen Dank dafür, lieber Hartmut!

Leider habe ich noch nie mit der Kamera fotografiert, obwohl sie voll funktionsfähig zu sein scheint. Aber das werde ich vielleicht in diesem Jahr noch nachholen.

Für die Liebhaber alter Kameras unter euch, habe ich mal einen Desktophintergrund mit der Voigtländer erstellt. Allerdings hätte ich mir vorher mehr Mühe mit dem Entstauben der Kamera machen sollen.

Die Bilder stelle ich euch unter der Creative Commons BY-NC-SA 3.0-Lizenz zur Verfügung.

Grenzhus in Schlagsdorf

Grenzzaun von der westdeutschen Seite aus

Seit meiner Geburt lebe ich in der Nähe der innerdeutschen Grenze (bzw. heute natürlich an der ehemaligen Grenze). Zuerst wohnten wir in Ratzeburg, dann in Lübeck und nun lebe ich seit mittlerweile rund 18 Jahren in Mölln.

Meine gesamte Kindheit war vom Leben an der innerdeutschen Grenze geprägt.

Heute habe ich nun zusammen mit meiner Lebensgefährtin, die übrigens auch in Grenznähe aufgewachsen ist (allerdings auf der Ostseite), das “Grenzhus” in Schlagsdorf besichtigt.

Das Grenzhaus beherbergt ein Museum sowie das Café “Grenzstein”. In dem Museum gibt es eine äußerst interessante Ausstellung  über 40 Jahre innerdeutsche Grenze. Die Ausstellung zeigt Aspekte des Lebens an der Grenze aus Sicht der ostdeutschen und der westdeutschen Bevölkerung. In einer eigenen Etage wird die Bedeutung des Grenzraumes für die Entwicklung der Natur in Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Schaalsee gezeigt. In dem großzügigen Aussenbereich ist ein Teil der Grenzschutzanlagen zu sehen, wie z.B. ein Beobachtungsturm, ein Betonbunker, ein Metallgitterzaun, ein KFZ-Sperrgraben, ein Kolonnenweg mit Spurensicherungsstreifen u.v.m.

Ich finde es wichtig, dass mit solchen Ausstellungen dieser Teil der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit gerät und kann einen Besuch des “Grenzhus” wirklich empfehlen.

Hier noch ein paar Bilder:

BeobachtungsturmBeobachtungsturmMetallgitterzaun mit KFZ-Sperrgraben und Spurensicherungsstreifen

Grenzverlauf (westdeutsche Seite)Grenzpfahl mit Wappen der DDRBetonbeobachtungsbunker

Fließendes Wasser

Heute war ich dann noch mal mit meinem Neutraldichtefilter (oder auch Graufilter) unterwegs. Diesmal allerdings nicht, um Personen verschwinden zu lassen, sondernum fließendes Wasser zu fotografieren.

Nachdem ich allerdings den ganzen Vormittag (da schien wenigstens noch die Sonne) im Bett vertrödelt habe, blieb mir nachmittags nur ein kurzer Zeitraum zwischen zwei Regenschauern, um ein paar Fotos zu machen. Immerhin habe ich trotzdem noch zwei unterschiedliche Lokations aufgesucht: 1. die Farchauer Mühle (Google Maps) und 2. die Mühle am Lübecker Mühlenteich (Google Maps).

Dies ist u.a. dabei herausgekommen:

Farchauer Mühle (13s bei f8,0)

Mühle am Lübecker Mühlenteich (30s bei f6,3)

Kurz etwas zur Aufnahmetechnik. Bei den langen Belichtungszeiten ist natürlich ein Stativ Pflicht.

  • Kamera auf dem Stativ befestigen.
  • Weißabgleich voreinstellen (z.B. Sonne oder Schatten).
  • Kamera auf Blendenvorwahl (bei Nikon Programm A) einstellen und gewünschte Blende wählen.
  • Belichtung und Schärfe ohne Graufilter messen.
  • Autofokus abschalten.
  • Kamera in den manuellen Modus stellen.
  • Blende bleibt wie vorher.
  • Die eben gemessene Belichtungszeit 10x verdoppeln (da mein Graufilter 10 Blendenstufen schluckt).
  • Kamera mittels Fernauslöser auslösen.

Das war es schon.

In der Farchauer Mühle kann man übrigens ganz lecker essen (insbesondere sehr guten Fisch). Ausserdem gibt es dort ein Hotel. Von dort kann man auch eine tolle Wanderung rund um den Küchensee beginnen (mit Bademöglichkeit). Die Strecke beträgt ca. 8km.

In der Mühle am Lübecker Mühlenteich befindet sich auch ein Restaurant. Allerdings kann ich dazu nichts sagen, da ich noch nie dort gewesen bin.

Langzeitbelichtung mit dem Graufilter

Inspiriert durch Paddys Fotoschnack 01 auf neunzehn72.de habe ich mir nun auch mal einen Graufilter zugelegt, um Langzeitbelichtungen am Tage zu machen.

Entschieden habe ich mich für den B+W Graufilter 1000x F-Pro 110, natürlich in der für meine beiden am häufigsten verwendeten Objektive passenden Größe von 67mm.

Heute hatte ich dann endlich mal ein paar Minuten Zeit, den Graufilter auszuprobieren. Der Test sollte an einem möglichst belebten Ort stattfinden, da ich mir den Filter hauptsächlich gekauft habe, um durch die langen Belichtungszeiten Personen “verschwinden”  zu lassen. Also machten wir uns bei schönstem Sonnenschein auf zum Hamburger Rathaus.

Herausgekommen sind acht Testbilder, die allerdings keinen besonderen Anspruch erfüllen, sondern nur die Funktion des Graufilters verdeutlichen sollen.

Das folgende Bild ist ohne Graufilter aufgenommen. Die Passanten sind natürlich deutlich zu erkennen und in ihren Bewegungen eingefroren.

Rathaus ohne Graufilter

Nur fünf Minuten später ist das folgenden Bild entstanden. Kein Spur von irgendwelchen Passanten.

mit Graufilter

Der Effekt ist deutlich zu erkennen. Ich finde es schon sehr beeindruckend.

Colorkey: Leuchtturm Helgoland Düne

Leuchtturm Helgoland Düne

Leuchtturm Helgoland Düne

Heute habe ich mal wieder eine kleine Colorkey-Aufnahme erstellt.

Colorkey-Aufnahmen sind überwiegend schwarz-weiße Bilder, bei denen die Aufmerksamkeit auf ein Objekt gelenkt wird, indem nur dies farbig dargestellt wird. Die Colorkey-Technik wird sowohl in der Fotografie als auch beim Film verwendet. Ein bekanntes Beispiel für die Verwendung in einem Film ist Steven Spielbergs “Schlindlers Liste” (das kleine Mädchen mit dem roten Mantel).

Mir persönlich gefallen Colorkey-Aufnahmen, weshalb ich von Zeit zu Zeit selbst mal eine erstelle. Ausserdem habe ich Spaß an der Bildbearbeitung.

Erstellt habe ich den Effekt übrigens ausschließlich mit Adobe Lightroom 3.