Ohrstöpsel

Ohrstöpsel

Vor rund zwei Jahren, kurz nachdem ich mir mein erstes iPhone gekauft hatte, bekam ich von meinen Kollegen das Apple In-Ear Headset zum Geburtstag geschenkt.

Voriges Wochenende passierte nun das, was ich eigentlich schon länger erwartet hatte: ich verlor einen der Gummiohrstöpsel des Headsets. Zwar liegen dem Headset drei Paar dieser Stöpsel bei allerdings aber in verschiedenen Größen. So konnte ich meine Wunschgröße nicht mehr verwenden. Und beim Headset kommt es übrigens sehr wohl auf die Größe an. Nur bei der richtigen Größe ist ein optimaler Tragekomfort und Musikgenuss gewährleistet.

Da ich mein Headset mittlerweile lieb gewonnen hatte, wollte ich nicht so einfach aufgeben. Ich bin also in den Apple-Store am Hamburger Jungfernstieg, um nach Ersatz zu fragen. Vorher hatte ich erfolglos im Apple Onlinestore nach Ersatzteilen für das mittlerweile 79 € teure Headset gesucht. Allerdings hatte ich dort ein Kommentar zu dem Headset gelesen, in dem jemand schrieb, dass er erfolgreich im Apple Retailstore Ersatz bekommen hatte.

Der erste Mitarbeiter im Store konnte überhaupt nicht helfen und bat einen Kollegen um Hilfe. Dieser verwies mich auf das Internet, konnte mit aber auch keine Ersatzstöpsel auf meine Nachfrage zeigen. Nach einigem Suchen in seinem iPhone wollte der Mitarbeiter dann im Lager nachsehen, ob es dort Ersatz gebe. In diesem Moment kam ein weiterer Mitarbeiter hinzu, der unser Gespräch wohl am Rande mitbekommen hatte und sagte zu seinem Kollegen, dass es doch Ersatzohrstöpsel an der Geniusbar gebe. Dies schien dieser aber von Anfang an gewusst zu haben und so ging er kurz ins Lager und kam mit zwei Tüten mit jeweils drei Paar der Gummistöpsel wieder, die er mir überreichte. Letztendlich war ich zufrieden (zumal ich dafür nichts bezahlen musste).

Ein fader Beigeschmack bleibt bei mir aber dennoch, da ich den Eindruck hatte, dass mich der Mitarbeiter zuerst versuchte abzuwimmeln. Nur durch eine gewisse Hartnäckigkeit meinerseits bin ich schließlich zu neuen Ohrstöpseln gekommen. Hat Apple sowas nötig?

Apple Camera Connection Kit

Vor rund zwei Wochen habe ich mein MacBook Pro verkauft (Danke Anni :-) ) und mir ein iPad 2 gekauft. Ein Einsatzzweck meiner neuen Anschaffung sollte, neben dem Lesen von Zeitschriften und Büchern und dem ganzen Internetkrams (Mail, Surfen, Chat), das Betrachten von Fotos sein.

Fotos am Mac über iTunes auf das iPad zu übertragen, ist ja ganz nett aber ich wollte Fotos direkt von meiner Nikon D300 auf das iPad übertragen. Hierfür bietet Apple das Camera Connection Kit an.

Dieses besteht aus zwei Adaptern, die jeweils am Dockanschluss des iPads Platz finden.

Der eine Adapter ermöglicht das Einstecken von SD-Karten, der andere dient dazu, eine Kamera direkt per USB-Kabel anzuschließen. Da die D300 CompactFlash-Karten verwendet, nutze ich die 2. Möglichkeit.

Nachdem die Kamera so mit dem iPad verbunden wurde, startet automatisch die Fotos-App und nach wenigen Augenblicken werden die Fotos auf dem iPad angezeigt. Nun kann man entscheiden, ob man alle oder nur bestimmte Fotos importieren möchte. Nach dem Import wird man noch gefragt, ob man die Fotos auf der Speicherkarte behalten oder gelöscht werden sollen. Der Import selber geht recht zügig und es werden neben JPGs auch RAW-Dateien importiert und angezeigt.

Ich finde das Camera Connection Kit eine prima Möglichkeit, unterwegs Fotos ansprechend und in ausreichenden Grösse zu zeigen. Für mich sind die 29,00€ für das Kit auf alle Fälle eine lohnende Anschaffung.

GPS-Allrounder miniHomer

miniHomer

Schon seit einiger Zeit hatte ich den Wunsch, die Fotos meiner Nikon DLSR-Kamera zu geotaggen, d.h. sie mit GPS- und Ortsinformationen zu versehen. So kann ich dann auch noch in einigen Monaten feststellen, wo ich ein bestimmtes Foto aufgenommen habe. Auch zeigen viele Bilderdienste wie z.B. Flickr oder Picasa den Aufnahmeort auf einer Karte an.

Für die technische Umsetzung gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Ein direkt an die Kamera anzuschliessender GPS-Empfänger (z.B. den Nikon GP-1 oder die Produkte von Solmeta).
    Vorteil dieser Lösung: Die GPS-Koordinaten werden direkt bei der Aufnahme in die EXIF-Daten des Fotos geschrieben. Ein nachträglicher Arbeitsschritt ist nicht notwendig.
    Nachteil: Die GPS-Empfänger sind recht teuer, unflexibel und blockieren u.U. den Blitzschuh der Kamera.
  2. Die Fotos werden manuell mit Geodaten versehen, z.B. mit dem praktischen Windows-Programm “Geosetter” oder in Adobe Lightroom mit Hilfe Jeffrey Friedl’s Geoencoding Plugin.
    Vorteil: Dies ist die preiswerteste Lösung, da nur Kosten für die Software anfallen (Geosetter ist Freeware und das o.g. Lightroom-Plugin Donationware, d.h. der Entwickler bittet um eine Spende).
    Nachteil: Es ist äußerst mühselig, mehrere Hundert Fotos (z.B. eines Urlaubs oder eines Hochzeitshootings) nachträglich mit Ortsinformationen zu versehen, vorausgesetzt man erinnert sich später überhaupt noch an den genauen Aufnahmeort.
  3. Mit Hilfe eines einfachen GPS-Loggers werden in bestimmten Abständen die GPS-Koordinaten aufgezeichnet. Später werden dann diese Informationen automatisiert anhand der Uhrzeit den Fotos zugeordnet.
    Vorteile sind der geringe Preis von GPS-Loggern und die Möglichkeit nicht nur Fotos zu geotaggen sondern auch die tägliche Joggingstrecke oder eine Rad- oder Wandertour  aufzuzeichnen und sich diese dann am PC z.B. in Google Earth anzeigen zu lassen.
    Nachteil:  Es ist nachträglich ein Arbeitsschritt notwendig, die GPS-Informationen des Loggers in die Fotos zu schreiben. Continue reading

Voigtländer Vito CLR

Da das Wetter heute bei uns im Norden mal wieder nicht so gut war und ich auch keine Lust hatte, den verkaufsoffenen Sonntag in Lübeck zu besuchen, habe ich mich in die Kammer verzogen und ein paar Fotos von meiner Voigtländer Cito CLR gemacht.

Voigtländer Vito CLR

Die Voigtländer Vito CLR wurde von 1961 bis 1967 produziert. Der damaliger Verkaufspreis betrug 399,00 DM. Hier noch ein paar technische Daten zur Kamera:

  • Color-Skopar 1:2,8/50mm
  • Pronto-LK-Verschluss mit 1/15 – 1/500sec + B
  • gekuppelter  Nachführbelichtungsmesser mit Einspiegelung in den Sucher
  • Kristall-Leichtrahmen-Sucher 1:1
  • Auslösetaste an der Kameravorderseite
  • Tiefenschärfeskala
  • Schnellaufzug
  • Doppelbelichtungssperre
  • Blitzbuchse
  • 32mm Filtergewinde

Die Kamera war ein Geschenk eines Arbeitskollegen. Nochmals vielen Dank dafür, lieber Hartmut!

Leider habe ich noch nie mit der Kamera fotografiert, obwohl sie voll funktionsfähig zu sein scheint. Aber das werde ich vielleicht in diesem Jahr noch nachholen.

Für die Liebhaber alter Kameras unter euch, habe ich mal einen Desktophintergrund mit der Voigtländer erstellt. Allerdings hätte ich mir vorher mehr Mühe mit dem Entstauben der Kamera machen sollen.

Die Bilder stelle ich euch unter der Creative Commons BY-NC-SA 3.0-Lizenz zur Verfügung.

Ich habe es getan…

iMac auf dem Schreibtisch

iMac auf dem Schreibtisch

Ja, ich habe es getan. Rund ein halbes Jahr nachdem ich mir ein MacBook Pro gekauft habe, bin ich nun auch stolzer Besitzer eines iMac.

Was waren die Gründe für den Kauf?

Rationale Gründe gab es nicht. Mein Windows 7-PC mit einem Quadcore AMD Phenom, 8 GB Ram und einer 1,5 TB großen Festplatte sowie einem 24″ LCD-Bildschirm war für mein Hauptanwendungsgebiet “Bildbearbeitung” völlig ausreichend. Der Rechner lief stabil und mein geliebtes Lightroom 3 und mein “altes” Photoshop CS2 auch.

Aber was war es dann?

Bei mir war es einfach der “Haben wollen”-Faktor und das, wie ich finde, wirklich tolle Design. Letztendlich auch die Neugierde, mal etwas Neues ausprobieren zu wollen. Im Büro arbeite ich ja ausschließlich mit Windows. Wobei diese Neugierde ja eigentlich schon durch das MacBook gestillt werden konnte.

Was hat sich zu vorher geändert?

Auf dem Schreibtisch ist ein wenig mehr Platz (trotz des größeren Bildschirms 27″ iMac zu 24″ HP). Unter dem Schreibtisch ist es auch aufgeräumter, da der iMac nur ein Stromkabel und das Netzwerkkabel benötigt.

Mein altes Wacom A6-Tablett (CTE-440) funktioniert zwar einwandfrei, es ist aber eindeutig viel zu klein und zu unpräzise für die hohe Auflösung des 27″ iMac. Hier muss später vielleicht mal Ersatz her.

Der Tastatur fehlt nun der abgesetzte Ziffernblock. Aber damit kann ich leben. Ärgerlicher finde ich schon die fehlenden Tastenbeschriftungen. Ich muss noch immer ausprobieren, wo sich z.B. die eckigen Klammern ( [ ] ) befinden. Die MagicMouse finde ich sehr genial obwohl ich erst dachte, mir würde, aufgrund der flachen Bauweise, nach längerem Arbeiten die Hand schmerzen. Dies ist aber bisher nicht eingetreten.

An der Software hat sich nicht viel geändert. Ich benutze Google Chrome als Browser, Microsoft Office 2011 für Mac und natürlich Adobe Lightroom 3. Leider funktioniert mein Photoshop CS2 nun nicht mehr, da ich nur die Windows-Version besitze. Im Augenblick behelfe ich mir damit, Windows XP in einer virtuellen Maschine (Virtualbox) laufen zu lassen. Da läuft dann auch mein Photoshop. Dies ist aber natürlich keine optimale Lösung und ich überlege, was ich zukünftig mache.

Meine beiden Drucker (Samsung ML-1640 und Canon MP980) laufen problemlos auch unter MacOSX.

Zur Zeit versuche ich nun gerade mein Windows-System zu verkaufen. Zwei Interessenten habe ich auch für das Komplettsystem, ein weiterer ist nur an dem Bildschirm interessiert. Drückt mir die Daumen, dass ich schnell einen Käufer finde.

Dann steht hier noch Nikon Capture NX2 rum. Ich glaube, das werde ich auch verkaufen. Ich benutze es seit Lightroom eigentlich nicht mehr. Es passt einfach nicht in meinen Workflow.

Mein Fazit: “Ich mag Apple-Produkte”. Aber das habt ich ja sicherlich auch schon selbst gemerkt. Ich werde jetzt aber bestimmt kein Windows-Hasser. Windows 7 ist ein super Betriebssystem und einige Funktionen vermisse ich sogar bei MacOSX.

HTC Hero: Erster Eindruck

HTC Hero

HTC Hero

Obwohl ein Bericht über das Android-Smartphone HTC Hero sicherlich thematisch nicht so ganz in diesen Blog passt, möchte ich hier dennoch über meine ersten Erfahrungen mit dem kleinen androiden Helden berichten. Im übrigen besitzt das Handy ja auch eine 5-Megapixel-Kamera, so dass der Bezug zum Blog hergestellt ist.

Bisher habe ich ein Nokia 5800 Xpress Music benutzt, welches mir eigentlich auch gut gefällt und alle von mir benötigten Funktionen mitbringt. Aber leider ist das 5800 wenig stylisch, so dass ich mich nach einer Alternative umgesehen habe. Am liebsten hätte ich mir ein iPhone zugelegt aber leider ist der Preis von dem Gerät meiner Meinung nach sehr hoch und außerdem stört mich die Bindung an den Exklusivpartner von Apple in Deutschland – T-Mobile. Continue reading

Vier neue Nikon-Produkte

Nikon Logo

Heute hat Nikon Deutschland offiziell vier neue Produkte angekündigt.

Zum Einen handelt es sich um den lang erwarteten Nachfolger der D300, die D300s. Weiterhin wurden eine neue DLSR-Einsteigerkamera, die D3000, sowie zwei überarbeitete Objektive vorgestellt. Continue reading

Nikon D300 wird als “Neu” gelistet – kommt jetzt die D300s

Nikon Rumors berichtet heute, dass die D300 auf der Internetseite von Nikon als “Neu” gekennzeichnet wird.

Ist dies ein Fehler oder dient dies schon als Platzhalter für den Nachfolger (eventuell die D300s)?

Nikon D300 listed as NEW – D300s coming soon? | Nikon Rumors.

Nikkor 50mm/1.8D

Nikkor 50mm/1.8D

Nikkor 50mm/1.8D

Auf der Suche nach einer lichtstarken Festbrennweite habe ich mich für das Nikkor 50mm 1:1.8D entschieden.

Für gut 100€ enthält man meiner Meinung nach eine lichtstarke Festbrennweite mit guter Abbildungsleistung.

Durch den Verkleinerung des Blickwinkels an einer DSLR mit APS-C Sensor eignet sich dieses Objektiv auch gut für die Portrait-Fotografie.